Erinnerungen und Staub Zum "Tag des offenen Denkmals" und im Rahmen des Themas  Konzerte und Kleinkunst präsentierte der Homberger Kulturring mit Unterstützung und Förderung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen Thüringen das bbt-bewegtbildtheater "STAUB" Die Inszenierung von Martina Roth und Johannes Conen erzählte in traumhaft surrealen Szenerien die Geschichte einer zerstreuten Frau. Einer Frau mit Erinnerungen an "Dinge", die ihr die Menschen zur Aufbewahrung gegeben hatten und die in ihren Erinnerungen immer wieder als verstaubte Dinge auftauchten. Es ist die Kunst der "ars memoriae", eine seit dem 6. Jahrhundert bekannte Gedächtniskunst, in der die individuelle Erinnerung in unterschiedlichen Prozessen die Grundlage für das Spiel auf der Bühne bezeichnet. Im zweiten Teil der Aufführung der sich nahtlos ohne Bruch anfügte, griff Martina Roth auf den Text des australischen Autors Daniel Keene zurück. Erzählt wurde nun die Geschichte, die hinter der Frau, der Besucherin steht. Martina Roth verstand dies dem Publikum in einer eindrucksvollen Produktion ihres Könnens zu vermitteln. Durch eine besondere Bühnentechnik, für die Johannes Conen verantwortlich war, wurden den Zuschauern durch geschickte Bildprojektion surreale Dialoge vermittelt. In Folge dessen wurde die Besucherin mit ihren eigenen Selbst konfrontiert, das sich in einem alten schmutzigen Fensterrahmen widerspiegelte.  "bbt bewegtbildtheater" ist absolut sehenswert und regte zum Nachdenken an, was die Besucher dieser Veranstaltung auch taten und nach der Aufführung sogar Gelegenheit bekamen eigene Fragen an Martina Roth zu dem Inhalt der Aufführung zu stellen.
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08.09.2013
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